Einer der kleineren Nationalparks Simbabwes, der Matobo Nationalpark, liegt nahe der Stadt Bulawayo und bildet das Herzstück der berühmten Matopos-Hügel. Die spektakuläre Landschaft besteht aus zahlreichen kleinen Hügeln, gewaltigen Granitformationen und riesigen Felsblöcken, die scheinbar im Gleichgewicht übereinander stehen – geformt vor über zwei Milliarden Jahren. Der Name „Matobo“ bedeutet in der Sprache der Ndebele „kahler Kopf“ und verweist auf die runden Felsformationen. Der Park überrascht mit einer Vielzahl an Tieren und Pflanzen.
Zu den Wildtieren gehören sowohl schwarze als auch weiße Nashörner, die vom Aussterben bedroht sind, sowie die weltweit dichteste Leopardenpopulation – ein Ergebnis des hohen Vorkommens an Klippschliefern, die die Hauptnahrungsquelle der Raubkatzen darstellen. Vogelliebhaber kommen ebenfalls auf ihre Kosten: In Matobo findet sich die höchste Konzentration an Schreiseeadlern weltweit. Botanisch gesehen ist die Region äußerst vielfältig, mit über 200 verschiedenen Baumarten und mehr als 100 Grasarten.

Warum reisen Menschen in die Matopos?
Eine Safari in den Matobo Hills ist die ideale Ergänzung zu einer umfassenderen Reiseroute durch Simbabwe. Matobo Nationalpark bietet die besten Chancen, schwarze und weiße Nashörner in freier Wildbahn zu beobachten – diese bedrohten Tiere werden hier streng geschützt. Besonders spannend sind die geführten Rhino-Wandersafaris mit einem erfahrenen Guide. Auf der Suche nach Spuren und Dung wandert man durch den Busch, um weiße Nashörner aufzuspüren.
Die Matobo Hills wurden 2003 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Kulturinteressierte können hier eine der höchsten Konzentrationen an Felsmalereien im südlichen Afrika besichtigen. Die einzigartigen Granitformationen dominieren die Landschaft und zeugen von einer reichen kulturellen Tradition – das Gebiet ist seit über 500.000 Jahren besiedelt. Weitere historische Stätten sind das Grab des Ndebele-Königs Mzilikazi und das von Cecil John Rhodes.
Safari in den Matobo Nationalpark
Für einen Aufenthalt in der Region empfiehlt sich das Big Cave Camp. Hier starten geführte Wanderungen zu alten Felsmalereien, die einen faszinierenden Einblick in die kulturelle Vergangenheit Simbabwes bieten. Die Region ist geschichtsträchtig, mit zahlreichen archäologischen Fundstätten in unmittelbarer Nähe der Safari-Lodge.


