Mana Pools Nationalpark

Der Mana Pools Nationalpark liegt im Norden Simbabwes, an den Ufern des mächtigen Sambesi-Flusses, und bietet ein wahres „Out of Africa“-Erlebnis. Die abgelegene Lage des Parks sowie sein Schutzstatus als UNESCO-Welterbe machen ihn weitgehend frei von menschlicher Einflussnahme. 

Ein Grund für die UNESCO-Auszeichnung, zusammen mit den Safari-Gebieten Sapi und Chewore, ist die jährliche Tieransammlung entlang des Sambesi während der trockenen Wintermonate. Verlassen Sie Ihre Unterkunft, das Camp Mana, früh am Morgen, um ein beeindruckendes Schauspiel zu erleben: riesige Herden von Elefanten, Büffeln, Zebras und vielen Antilopenarten versammeln sich am breiten Sambesi. Diese werden von Raubtieren wie Löwen, Hyänen, Geparden und Wildhunden begleitet. 

Während Ihrer Safari im Mana Pools Nationalpark haben Sie außerdem die Gelegenheit, zahlreiche Nilkrokodile und Flusspferde zu beobachten, für die der Park berühmt ist. Der Park ist ein Paradies für Vogelbeobachter mit über 450 registrierten Vogelarten. Obwohl die Liste lang ist, stellt das Beobachten der Vögel eine spannende Herausforderung für jeden Vogelliebhaber auf einer Simbabwe-Safari im Mana Pools dar. 

Mana Pools - Wild dogs

Ein faszinierendes Element bei einer Safari zu Fuß oder mit dem Fahrzeug im Park ist die Präsenz der sogenannten „Small Five“ – kleine, besondere Tierarten: Büffelweber, Elefantenspitzmaus, Ameisenlöwe, Nashornkäfer und Leopardschildkröte. Leider ist der Büffelweber im Mana Pools nicht heimisch, aber die übrigen Arten lassen sich hier wunderbar beobachten. Der Name „Mana“ stammt aus der Sprache der Shona und bedeutet „vier“, was auf die vier Hauptbecken zurückzuführen ist, die durch die Mäander des Sambesi entstehen. Diese Becken sind von Flusswäldern aus Wildfeigen, Mahagoni und Baobabbäumen gesäumt. 

Die dramatische Landschaft, geprägt vom breiten Sambesi-Fluss und dem Zambezi-Talabbruch, der mehr als 1000 Meter über dem Talboden aufragt, bietet zahlreichen Säugetieren Schutz. Ein Besuch im Mana Pools Nationalpark verspricht eine der authentischsten Safari-Erfahrungen Afrikas. 

Mana Pools - Elephant

Warum reisen Menschen in den Mana Pools Nationalpark? 

Besucher kommen vor allem, um das ungewöhnliche Verhalten der Elefanten zu beobachten und zu fotografieren, die auf ihren Hinterbeinen stehen – eine einzigartige Verhaltensweise, für die der Park bekannt ist. Mana Pools ist berühmt für seine atemberaubenden Landschaften entlang des Sambesi mit Überschwemmungsgebieten, Flusswäldern und der imposanten Zambezi-Eskarpment-Kulisse – ideal für Tierbeobachtungen und Fotografie. 

Eine der beliebtesten Aktivitäten sind Kanufahrten auf dem Sambesi, die eine einzigartige Perspektive auf die Tierwelt und die Schönheit des Parks bieten. Mana Pools ist einer der wenigen Nationalparks Afrikas, in dem geführte Wandersafaris erlaubt sind. Diese ermöglichen ein intensives Naturerlebnis und die Nähe zur Wildnis. 

Der Park ist zudem ein Paradies für Vogelbeobachter mit über 350 Vogelarten, darunter viele Greif- und Wasservögel. Mana Pools ist relativ abgelegen und weniger kommerzialisiert als andere Safari-Destinationen, was den Abenteuergeist weckt und eine authentische Wildniserfahrung ermöglicht. Zudem können Besucher auf eigene Faust im Park fahren, was besonders unabhängige Reisende anspricht. 

Beste Reisezeit für den Mana Pools Nationalpark 

Die beste Zeit für eine Safari ist die Trockenzeit von Juli bis Oktober. Dann versammeln sich unzählige Tierarten um die Wasserstellen. Die Tage sind warm, die Abende angenehm kühl. Die Regenzeit dauert von November bis März und ist zudem sehr heiß. 

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