Während einer Mokoro-Safari auf dem Khwai-Fluss entdecken Sie eine faszinierende Wildnis, in der Wasser und Leben eins werden – ein echtes Refugium für Tiere. Als zuverlässige Wasserquelle liegt er zudem entlang einer saisonalen Wanderroute vieler Tiere. Ein Ausflug mit dem Mokoro, dem traditionellen Einbaumkanu, eröffnet im Khwai-Gebiet eine ganz neue Perspektive auf die Wunder der botswanischen Tierwelt. Diese Mokoros, einst aus massiven Baumstämmen geschnitzt, dienten ursprünglich als unverzichtbares Fortbewegungsmittel in den Wasserwegen des Okavango-Deltas. Heute haben sie eine neue Bestimmung gefunden: Sie stehen im Zentrum eines nachhaltigen, naturnahen Tourismus.
Zwischen April und Oktober, wenn der Khwai-Fluss ausreichend Wasser führt und die verzweigten Kanäle befahrbar sind, ist ein vollständiges Mokoro-Erlebnis möglich. In dieser Zeit lassen sich auch regelmäßig Wildhunde beobachten, die in der Gegend ihre Jungen aufziehen. Ornithologen kommen besonders in den Sommermonaten von Dezember bis März auf ihre Kosten, wenn zahlreiche Zugvögel aus aller Welt das Gebiet bevölkern.
Eine Mokoro-Fahrt im Khwai ist ein „unvergleichliches Wasserabenteuer“, wie es die Besucherin Kassandra E’Silva treffend beschreibt.


„Der Fluss lag da wie Glas – einladend in seiner stillen, friedlichen Ruhe. Es war kaum vorstellbar, dass sich unter dieser Oberfläche ein ganzes Tierreich tummelte … Wir stiegen in unsere hölzernen Mokoros, begleitet vom unverkennbaren Klang des Flusspferds – ein akustisches Sinnbild Afrikas. Und wieder einmal tauchten wir vollkommen in die Elemente ein. Während wir lautlos den Khwai-Fluss entlang glitten, fühlte man sich buchstäblich eins mit der Umgebung – ein echtes Eintauchen in die Natur. Wir paddelten vorbei an einer Vielzahl von Wasservögeln und sahen kleinere Savannentiere, die am Flussufer tranken…
… dann: eine Elefantenherde, die uns wie zur Begrüßung erwartete. In der Mittagshitze stillten sie ihren Durst – langsam, genüsslich – und ließen uns teilhaben, während wir ihnen vom Wasserspiegel aus direkt in ihre Welt blickten. Mit klopfenden Herzen saßen wir da, wie gebannt. Umgeben von den Gerüchen und Lauten dieser beeindruckenden Tiere, spürten wir ihr Grollen durch das Holz der Mokoros in unsere Füße vibrieren – ein Moment, der sich tief ins Gedächtnis eingrub … Unser Guide erklärte leise das Familiengefüge der Elefanten – intelligent, aufmerksam, sanft im Umgang miteinander. Es war eine Ehre, diesen persönlichen Moment mit solch majestätischen Wesen teilen zu dürfen – weise und zielbewusst in allem, was sie tun.“







